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Theoretische Elementarteilchenphysik

Prof. Martin Beneke

Forschungsgebiet

Unser Forschungsgebiet ist die theoretische Elementarteilchenphysik. Wir untersuchen die Phänomenologie von Kollisionen in Teilchenbeschleunigern, höhere Ordnungen in der Störungstheorie, die Suche nach Physik jenseits des Standardmodells sowie die Physik des Standardmodells, die Physik schwerer Quarks (bottom, top), CP-Verletzung, die Physik der starken Wechselwirkung und einige Aspekte der Kosmologie/Dunkelmaterie.

Adresse/Kontakt

James-Franck-Str. 1/I
85748 Garching b. München
+49 89 289 12374
Fax: +49 89 289 14655

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe

Professorinnen und Professoren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Lehrangebot der Arbeitsgruppe

Lehrveranstaltungen mit Beteiligung der Arbeitsgruppe

Titel und Modulzuordnung
ArtSWSDozent(en)Termine
Computational Physics 2: Simulation of Classical and Quantum Mechanical Systems
Diese Lehrveranstaltung ist keinem Modul zugeordnet.
VO 2 Recksiegel, S. Di, 14:00–16:00, PH HS3
Parallelisierung von physikalischen Rechnungen auf GPUs mit CUDA
Zuordnung zu Modulen:
PS 2 Recksiegel, S. Do, 16:00–18:00, PH 1161
sowie einzelne oder verschobene Termine
Exercise to Computational Physics 2: Simulation of Classical and Quantum Mechanical Systems
Diese Lehrveranstaltung ist keinem Modul zugeordnet.
UE 2 Recksiegel, S. Termine in Gruppen
Masterkolloquium Theorie
Diese Lehrveranstaltung ist keinem Modul zugeordnet.
KO 2 Beneke, M. Ibarra, A. Weiler, A. Fr, 10:00–12:00, PH 3343
Oberseminar zu Präzisionsrechnungen und effektive Feldtheorie in der Hochenergiephysik
Zuordnung zu Modulen:
SE 2 Beneke, M. Di, 16:00–18:00, PH 3343
Seminar über Theoretische Elementarteilchenphysik
Zuordnung zu Modulen:
SE 2 Beneke, M. Garbrecht, B. Ibarra, A. Recksiegel, S. Weiler, A. Do, 14:00–16:00, PH 3344
Do, 14:00–16:00, PH HS3

Ausgeschriebene Angebote für Abschlussarbeiten an der Arbeitsgruppe

Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie im Universum: Leptogenese

Eine der grundlegenden offenen Fragen in der Teilchenphysik und Kosmologie ist der Ursprung der Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie. Im Rahmen der Urknalltheorie würde man zunächst erwarten, dass das Universum zu gleichen Teilen aus Teilchen und Antiteilchen besteht. Alle Messungen deuten aber daraufhin, dass die sichtbare Materie aus Protonen, Neutronen und Elektronen aufgebaut ist. Falls sich die Wechselwirkungen von Teilchen und Antiteilchen unterscheiden (CP-Verletzung), kann in der Frühphase des Universums, kurz nach dem Urknall, eine Asymmetrie dynamisch generiert werden. Eines der am besten motivierten Szenarien für diesen Prozess ist die sogenannte Leptogenese. Die Asymmetrie resultiert aus dem Zerfall neuer, schwerer Teilchen, welche mit unterschiedlichen Raten in Teilchen und Antiteilchen zerfallen. Diese sogenannten rechtshändigen Neutrinos liefern auch eine plausible Erklärung für die Massenskala der bekannten (linkshändigen) Neutrinos.

Ziel der Arbeit ist es, in einem einfachen Modell die Asymmetrie zu berechnen, sowie ein grundlegendes Verständnis der physikalischen Zusammenhänge (Sakharov-Bedingungen für die Erzeugung einer Asymmetrie, Boltzmann-Gleichungen im expandierenden Universum, Seesaw-Mechanismus zur Erklärung der Neutrinomasse) zu entwickeln.

Voraussetzungen: Quantenmechanik, statistische Physik und Thermodynamik, KTA

geeignet als
  • Bachelorarbeit Physik
Themensteller(in): Martin Beneke

Abgeschlossene und laufende Abschlussarbeiten an der Arbeitsgruppe

Bound-state contributions to dark matter freeze-out and annihilation
Abschlussarbeit im Masterstudiengang Physik (Kern-, Teilchen- und Astrophysik)
Themensteller(in): Martin Beneke
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