Informationen zum Praktikumsteil 1

für den Bachelorstudiengang Physik und für Lehramt an Beruflichen Schulen

  • Der erste Praktikumsteil wird frühestens als Blockpraktikum nach dem ersten Semester absolviert. Voraussetzung ist dafür, dass alle GOP-Prüfungen im Erstversuch bestanden sind. Weiterhin wird das Praktikum als Semesterpraktikum im Sommersemester angeboten.
  • Nach der letzten GOP-Klausur wird es eine Informationsveranstaltung zum organisatorischen Ablauf und zur Anmeldung geben.

Termine Teil 1

  • Informationsveranstaltung

    Im Anschluss an die letzte GOP-Klausur wird es eine Informationsveranstaltung zum organisatorischen Ablauf und zur Anmeldung zum Praktikum geben.
    Termin: folgt
    Ort: folgt

  • Anmeldetermine

    Die Anmeldung zum Praktikumsteil 1 ist nach den GOP-Klausuren vom 06.03.2017 bis 14.03.2017 (Blockpraktikum) bzw. vom 10.04.2017 bis zum 23.04.2017 (Semesterpraktikum).

  • Einführungsveranstaltung

    Die Einführungsveranstaltung zum Anfängerpraktikum ist jeweils direkt vor dem Beginn der Praktikumskurse,
    für das Blockpraktikum am Montag, 20.03.2017 um 9:00 Uhr s.t.
    für das Semesterpraktikum am Dienstag, 02.05.2017 um 14:15 Uhr im Praktikumsraum (FMI 00.04.038).
    Die Einführungsveranstaltungen gehört zum Praktikum. Die Teilnahme ist verpflichtend.
    Die Themen sind:
    1. Organisatorisches
    2. Umgang mit Messunsicherheiten (Einführung in die „Fehlerrechnung”)
    3. Schreiben einer Ausarbeitung und
    4. Arbeitssicherheit

  • Einführungsveranstaltung II

    Zum Beginn des Blockpraktikums am Dienstag, 21.03.2017 wird es ein Einführung in technische Hilfsmittel (Software) für das Praktikum geben. Diese Veranstaltung wird von studierenden für Studierende organisiert, und soll Ihnen den Einstieg in das Schreiben von Ausarbeitungen erleichtern.

Blockpraktikum im März/April 2017 und Semesterpraktikum SoSe 2017

Die Termine für das Blockpraktikum liegen am Ende der vorlesungsfreien Zeit, Eine Überschneidung mit den GOP-Wiederholungsprüfungen ist nicht auszuschließen. Denjenigen, die eine oder mehrere GOP-Prüfungen wiederholen müssen, wird dringend empfohlen, sich für das Praktikum während des Sommersemesters oder das Blockpraktikum im Frühjahr 2018 anzumelden.

Die Termine sind vorläufig (Stand Oktober 2016):

 Block ABlock BSemester
Kurs 1:
9:00-13:00 Uhr
Kurs 3:
9:00-13:00 Uhr
Kurs 5:
Di., 14:15-18:30 Uhr
Kurs 6:
Kurs 2:
14:00-18:00 Uhr
Kurs 4:
14:00-18:00 Uhr
  
Einführung 20.03.17 20.03.17 02.05.17  
Einführung II 21.03.17 21.03.17    
1. Termin 22.03.17 23.03.17 09.05.17  
2. Termin 24.03.17 27.03.17  16.05.17  
3. Termin 28.03.17 29.03.17  23.05.17  
4. Termin 30.03.17 31.03.17  30.05.17  
5. Termin 03.04.17 04.04.17  13.06.17  
6. Termin 05.04.17 06.04.17  20.06.17  
Nachholtermin im SoSe 16 im SoSe 16    

Stand: 10.10.16

Anmeldung zu Teil 1

  • Die Anmeldung zum Praktikumsteil 1 ist vom 06. März 2017 bis zum 14. März 2017 (Blockpraktikum) bzw. vom 10. April 2017 bis zum 23. April 2017 (Semesterpraktikum) möglich.
  • Sie melden sich zunächst für einen der Kurse an, anschließend können sich angemeldete Studierende Zweiergruppen bilden. Verbleibende Einzelanmeldungen werden von der Praktikumsleitung in Gruppen eingeteilt.
  • Nicht eingeteilte Anmeldungen auf der Warteliste werden auf die anderen Kurse verteilt. Aus organisatorischen Gründen (gleichmäßige Auslastung der beiden Blöcke) kann auch eine Verschiebung in einen der anderen Kurse nötig sein.
  • Weiter zur Anmeldung.

  • Kontakt für weitere Fragen: Dr. Martin Saß

 

Versuche im Teil 1

Versuch: Trägheitsmomente (TRÄ)

  • Kurzbeschreibung

    Das Trägheitsmoment ist eine physikalische Größe, der bei Drehbewegungen von Körpern eine wesentliche Bedeutung zukommt. Es entspricht der Masse bei einer geradlinigen Bewegung. Ähnlich schwer, wie eine große Masse zu beschleunigen ist, ist ein Körper mit großem Trägheitsmoment in Drehung zu versetzen.

    Dieser Versuch hat u. a. folgende Ziele:
    1. den etwas unanschaulichen Begriff des Trägheitsmoments experimentell zu veranschaulichen,
    2. verschiedener Meßmethoden (incl. Fehlerbetrachtungenden) zu vergleichen
    3. die Übereinstimmung von Modellvorstellungen und Wirklichkeit in einem einfachen Fall zu überprüfen
  • Downloads

    Anleitung TRÄ
  • Versuchsaufbau

    TRÄ Abb. 1: Bestimmen des Trägheitsmoments einer Puppe

Versuch: Pohlsches Rad und Chaos (POR)

Versuch: Viskolität (VIS)

  • Kurzbeschreibung

    Die Viskosität ist ein Maß für die Zähigkeit eines Mediums. Je größer der Wert der Viskosität, desto zähflüssiger ist das Medium.

    In diesem Versuch wird die Viskosität eises Glyverin-Wasser-Gemisches mit einem Kugelfallviskosimeter bestimmt und die Viskosität von Wasser mit einem Kapillarviskosimeter sowie einem Präzionsviskosimeter nach Ubbelohde.

  • Downloads

    Anleitung VIS
    Anleitung VIS englisch (alte Version vom 26.03.2009)
  • Versuchsaufbau

    Kapillarviskosimeter
    Kapillarviskosimeter Abb. 1: Kapillarviskosimeter Kanülendurchmesser Abb. 2: Messung des Kanülendurchmessers mit dem Mikroskop
    Kugelfallviskosimeter
    Kugelfallviskosimeter Abb. 3: Kugelfallviskosimeter
    Dichtemessung mit dem Aräometer
    Kugelfallviskosimeter Abb. 4: Ablesen des Aräometers

    Um mit einem Aräometer genau messen zu können, ist es wichtig, dass das die Skala umschließende Glas sauber ist, und die Flüssigkeits-Oberflächen nicht verunreinigt sind. Das gereinigte Aräometer darf nur oberhalb der Skala angefasst werden. Beim Eintauchen in die Flüssigkeit darf das Aräometer nicht mehr als 5 mm oberhalb der Ablesestelle benetzt werden, da anhaftende Flüssigkeit den Messwert verfälschen könnte. Es ist darauf zu achten, dass der Meniskus gleichmäßig ausgebildet ist und sich bei den Auf- und Abwärtsbewegungen des Aräometers in Form und Höhe nicht ändert. Ist dies nicht der Fall, so ist das Aräometer sorgfältig zu reinigen.

    Zum Ablesen bringt man das Auge dicht unter den Flüssigkeitsspiegel, so dass eine elliptische Grundfläche um den Stengel sichtbar wird. Nach geringem Anheben des Auges wird diese elliptische Grundfläche zu einem Strich. Wo dieser Strich die Skala schneidet, befindet sich die Ablese-Stelle.

    Weicht die Messtemperatur von der Bezugstemperatur des Aräometers ab, so kann eine Korrektur vorgenommen werden, die die thermische Ausdehnung des Aräometerglases berücksichtigt.

    ρt = (1 - γ * (t - t0)) * ρ0

    ρt: korrigierte Dichte
    γ: Volumenausdehnungskoeffizient des Aräometerglases (25 * 10-6/K, Herstellerangabe)
    t: Messtemperatur in °C
    t0: Bezugstemperatur des Aräometers in °C
    ρ0: abgelesene Dichte in g/ml

Versuch: Dissoziation und Gefrierpunkterniedrigung (DIS)

Versuch: Zustandsgleichung realer Gase (ZUS)

  • Kurzbeschreibung

  • Downloads

    Anleitung ZUS
  • Versuchsaufbau

    ZUS Abb. 1: Versuchsaufbau
  • Zusatzinformationen zu SF6

    molare Masse: 146,05 kg/kmol [1]
    Verdampfungswäreme am Siedepunkt 153,20 kJ/kg [1]
    kritische Temperatur: 318,700 K [1]
    kritischer Druck: 37,590 bar [1]
    Binnendruck: 7,857 bar l²/mol² [2]
    Kovolumen: 0,0879 l/mol [2]
    [1] Messer Schweiz AG, Datenblatt Hexaschwefelfluorid
    [2] Handbook of Chemistry and Physics
  • Hinweis zur Berechnung der Verdampfungswärme

    Verwenden Sie pd = p0 * e-A/T --> dpd/dT = pd * A/T² zusammen mit Gleichung (9).

Versuch: Akustik (AKU)

  • Kurzbeschreibung

    In diesem Versuch wird die Ausbreitung akustischer Wellen in verschiedenen Medien untersucht. Schallgeschwindigkeiten werden durch Laufzeitmessung und über die Wellenlänge stehender Wellen gemessen.

  • Downloads

    Anleitung AKU
  • Versuchsaufbau

    AKU Abb. 1: Bestimmung der Schallgeschwindikgkeit in Luft über stehende Wellen (links) und der Schallgeschwindikgkeit in Festkörpern (rechts) AKU Abb. 1: Bestimmung der Schallgeschwindikgkeit in Luft über Laufzeitmessung
  • Zusatzinformation: Dichte von Werkstoffen

    StoffDichte (g/cm3)
    Aluminium 2,7 ± 0,1
    Eisen 7,8 ± 0,1
    Kupfer 8,95 ± 0,05
    Messing 8,6 ± 0,2
    Polyvenylchlorid (PVC) 1,4 ± 0,1