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PD Dr. Oliver Kortner

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Arbeitsgruppe
Hadronenstruktur und Fundamentale Symmetrien
Funktion
Privatdozent am Physik-Department

Lehrveranstaltungen und Termine

Ausgeschriebene Angebote für Abschlussarbeiten

Simulation des Verhaltens von Driftrohrkammern mit dem Garfield-Simulationsprogramm

Driftrohrkammern haben sich als Myonkammern mit hoher Ortsauflösung für die großflächige Instrumentierung der Myonsystem von Teilchenphysikexperimenten bewährt. Sie werden auch für den Einsatz an zukünftigen Hadroncollidern wie dem HL-LHC, der 2026 in Betrieb gehen wird, oder dem FCC, einem möglichen zukünftigen 100 TeV pp-Collider am CERN, in Betracht gezogen. Um die Driftrohrkammern für die zukünftigen Einsatzgebiete zu optimieren, benötigt man neben Teststrahlmessungen Simulationsprogramme. Für die Simulation des Verhaltens von Gasionisierungsdetektoren verwendet man das Simulationsprogramm ,,Garfield''. Die Anwendung des Simulationsprogramms für die Optimierung der Parameter der Driftrohre ist der Gegenstand der angebotenen Bachelorarbeit.

geeignet als
  • Bachelorarbeit Physik
Themensteller(in): Oliver Kortner
Suche nach anomalen Kopplungen im Zerfall des Higgsbosons in zwei Vektorbosonen

Das Higgsboson ist ein zentraler Bestandteil des Standardmodells der elektroschwachen Wechselwirkung. Seine Wechselwirkung mit den Eichbosonen W und Z der elektroschwachen Wechselwirkung sind verantwortlich für die nichtverschwindenden Massen des W- und Z-Bosons. Die Lagrangedichte des Standardmodells stellt nicht die allgemeinste Form der Kopplung eines Spin-0-Teilchens an zwei Vektorbosonen dar. Zusätzliche Terme werden von theoretischen Erweiterungen des Standardmodells vorhergesagt. Die pp-Kollisionsdaten, die der ATLAS-Detektor am LHC aufzeichnet, liefern das ideale Umfeld zum Studium der Kopplung der Higgsbosons an W- und Z-Bosonen in den Zerfällen des Higgsbosons in WW- und ZZ-Paare. Ziel der Masterarbeit ist eine Optimierung der bestehenden Analyse und die Anwendung der optimierten Analyse auf den vollständigen Datensatz an pp-Kollisionen, der bis Ende 2018 vom ATLAS-Experiment aufgezeichnet werden.

geeignet als
  • Masterarbeit Kern-, Teilchen- und Astrophysik
Themensteller(in): Oliver Kortner
Suche nach dunkler Materie mit dem ATLAS-Detektor am LHC

Viele astrophysikalische Messungen und die Untersuchung der Anisotropie der kosmischen Hintergrundstrahlung zeigen die Existenz nichtbaryonischer, dunkler Materie. Im Standardmodell der starken und elektroschwachen Wechselwirkung, das die Ergebnisse alles bisherigen teilchenphysikalischer Messungen bestens beschreibt, enthält keinen Teilchenkandidaten für die dunkle Materie im Universum. Mit dem ATLAS-Detektor am Large-Hadron-Collider (LHC) am CERN kann man direkt nach Kandidaten für Teilchen dunkler Materie suchen, indem man Proton-Proton-Kollisionen genauer untersucht, in denen ein Jet, ein Vektorboson oder ein Higgsboson nachgewiesen werden kann und ein Ungleichgewicht in der Summe der Transversalimpulse der Teilchen im Endzustand auftritt. Dieses Ungleichgewicht könnte von einem Teilchen der dunklen Materie kommen, das nicht mit dem Detektormaterial wechselwirkt, und damit keine Energie im Detektor deponiert.

In der Masterarbeit soll die Analyse für die Suche nach dunkler Materie am LHC optimiert werden und die optimierte Analyse auf die bis Ende 2018 aufgezeichneten pp-Kollisionsdaten angewendet werden.

geeignet als
  • Masterarbeit Kern-, Teilchen- und Astrophysik
Themensteller(in): Oliver Kortner
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