PD Dr. Oliver Kortner

Telefon
+49 89 323 54-240
Raum
E-Mail
gu53mul@mytum.de
Links
Visitenkarte in TUMonline
Arbeitsgruppen
Fakultät für Physik
Max-Planck-Institut für Physik / Werner-Heisenberg-Institut (MPP)
Funktion
Privatdozent am Physik-Department

Lehrveranstaltungen und Termine

Ausgeschriebene Angebote für Abschlussarbeiten

Aufbau eines Höhenstrahlteststands für ATLAS-sMDT- und ATLAS-RPC-Kammern

Nach der Betriebspause in den Jahren 2018 und 2019 wird der Large Hadron Collider (LHC) am CERN Proton-Proton-Kollisionen bei der höchstmöglichen Schwerpunktsenergie von 14 TeV mit einer augenblicklichen Luminosität von 2*10^34 cm^-2 s^-1 liefern. Damit wird die vom LHC gelieferte Luminosität die ursprünglich vorgesehene Luminosität um einen Faktor 2 übersteigen. Das erfordert eine Anpassung der Triggersystem des ATLAS-Experiments am LHC. Hierfür werden unter anderem RPC-Triggerkammern zusammen mit räumlich hochauflösenden Myondriftrohrkammern an den äußeren Enden der innersten Lage des Zentralbereichs des ATLAS-Myonspektrometers eingebaut werden. Ein Prototyp für diese Detektoren wird Anfang 2017 am Max-Planck-Institut für Physik gebaut werden. Für die genaue Untersuchung des Verhaltens dieser Prototypen wird ein Höhenstrahlteststand benötigt, der im Rahmen einer Bachelor- oder Masterarbeit aufgebaut werden soll. Die Messungen am Höhenstrahlungsteststand können für eine Masterarbeit mit Teststrahlmessungen am CERN ergänzt werden. Dort besteht auch die Möglichkeit das Verhalten der Kammern unter realistischen Gammastrahlungsuntergrundbedingungen zu studieren.

geeignet als
  • Bachelorarbeit Physik
  • Masterarbeit Kern-, Teilchen- und Astrophysik
Themensteller(in): Oliver Kortner
Aufbau eines Praktikumsversuchs über räumlich hochauflösende Driftrohrkammern

Driftrohrkammern spielen eine wichtige Rolle in den Myonsystemen des ATLAS- und CMS-Experiments am CERN. Sie gestatten es, kostengünstig große Flächen für den genauen Vermessung der Myonspuren zu instrumentieren. Ziel der Bachelor- oder Zulassungsarbeit ist der Aufbau eines Experiments für das Fortgeschrittenpraktikum, bei dem die Funktionsweise hochauflösender Driftrohrkammern gezeigt werden soll. Teil des Arbeit ist auch die Bereitstellung von Datennahme- und Analyseprogrammen für den Aufbau sowie das Erstellen einer Kurzanleitung.

geeignet als
  • Bachelorarbeit Physik
  • Bachelorarbeit Lehramt Physik
Themensteller(in): Oliver Kortner
Entwicklung eines Simulationsprogramms für die Optimierung des Myontrigger des ATLAS-Experiments am HL-LHC

Von 2024 bis 2026 wird der LHC zum Hochluminositäts-LHC ausgebaut werden, der eine zehnmal höhere Luminosität als der LHC liefern wird, was die Empfindlichkeit auf seltene elementare Teilchreaktionen deutlich steigern wird. Die erhöhte Luminosität erfordert auch eine Nachrüstung der Teilchendetektoren am LHC. Um das Potential des HL-LHC ausschöpfen zu können, benötigt man selektivere Trigger als bisher. Für den ATLAS-Myontrigger ist geplant, durch die Verwendung der langsamen, aber räumlich hochauflösenden Myondriftrohrkammern die Impulsauflösung im Trigger zu verbessern, um so zu verhindern, dass die Datennahme ausgelöst wird, weil der Impuls eines Myons überschätzt wurde. Thema der Bachelor- oder Masterarbeit ist die Entwicklung eines Simulationsprogramms, mit dem der Datenfluss und der zeitliche Ablauf der Triggeralgorithmen untersucht und verbessert werden kann. Kenntnisse in C oder C++ sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

geeignet als
  • Bachelorarbeit Physik
  • Masterarbeit Kern-, Teilchen- und Astrophysik
Themensteller(in): Oliver Kortner
Suche nach dunkler Materie mit dem ATLAS-Experiment am LHC

Die Beobachtung dunkler, nichtbaryonischer Materie im Universum ist ein wichtiger experimenteller Beleg für die Unvollständigkeit des Standardmodells der starken und elektroschwachen Wechselwirkung. Die dunkle Materie im Universum könnte aus schweren schwach wechselwirkenden Teilchen bestehen. Wenn ihre Masse im TeV-Bereich liegt, könnten diese Teilchen in Proton-Proton-Kollisionen am LHC erzeugt werden. Thema der Bachelor- oder Masterarbeit ist die Suche nach dunkler Materie in assozierter Produktion mit einzelnen W-, Z- oder Higgsbosonen. Die Suche soll hierbei mit Hilfe simulierter Daten optimiert werden und auf die in den Jahren 2015 und 2016 vom ATLAS-Experiment aufgezeichneten pp-Kollisionsdaten angewendet werden.

geeignet als
  • Bachelorarbeit Physik
  • Masterarbeit Kern-, Teilchen- und Astrophysik
Themensteller(in): Oliver Kortner
Untersuchung der Eigenschaften des Higgsbosons im Zerfall H->ZZ->4l

Der experimentelle Nachweis des vom Standardmodell der starken und elektroschwachen Wechselwirkung vorhergesagten Higgsbosons stellt einen Meilenstein beim Verständnis des Mechanismus der elektroschwachen Symmetriebrechung dar. Um festzustellen, ob sich das entdeckte Higgsboson so wie im Standardmodell verhält und sein Verhalten auf Erweiterungen dieses Modell hindeuten, muss man unter anderem die Kopplungseigenschaften des Higgsbosons an die schwachen Eichbosonen W und Z messen. Da im Zerfall des Higgsbosons in 4 geladene Leptonen über zwei Z-Bosonen im Zwischenzustand der Endzustand vollständig kinematische vermessen werden kann, bietet dieser Zerfallskanal die Möglichkeit der genauen Messung der Kopplungseigenschaften. In der Masterarbeit soll die Messung mit Hilfe simulierten Daten optimiert werden und die optimierte Analyse auf die vom ATLAS-Experiiment in den Jahren 2015 und 2016 aufgezeichneten Daten angewendet werden.

geeignet als
  • Masterarbeit Kern-, Teilchen- und Astrophysik
Themensteller(in): Oliver Kortner

Kondensierte Materie

Wenn Atome sich zusammen tun, wird es interessant: Grundlagenforschung an Festkörperelementen, Nanostrukturen und neuen Materialien mit überraschenden Eigenschaften treffen auf innovative Anwendungen.

Kern-, Teilchen-, Astrophysik

Ziel der Forschung ist das Verständnis unserer Welt auf subatomarem Niveau, von den Atomkernen im Zentrum der Atome bis hin zu den elementarsten Bausteinen unserer Welt.

Biophysik

Biologische Systeme, vom Protein bis hin zu lebenden Zellen und deren Verbänden, gehorchen physikalischen Prinzipien. Unser Forschungsbereich Biophysik ist deutschlandweit einer der größten Zusammenschlüsse in diesem Bereich.