DAAD-Preis für hervorragende Leistungen geht an Physikstudentin

2015-11-16 – Nachrichten aus dem Physik-Department

Der DAAD-Preis, der jedes Jahr an einen internationalen Studierenden der TUM vergeben wird, geht dieses Jahr an Elizabeth Mondragón, die zurzeit ihren Master an unserem Physik-Department macht.

DAAD-Preisträgerin Elizabeth Mondragón
TUM-Vizepräsidentin Hana Milanov (links) und DAAD-Preisträgerin Elizabeth Mondragón. Foto: TUM/Benz

Die Kolumbianische Masterstudentin arbeitet an ihrer Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Experimentelle Astroteilchenphysik. Ihre Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Tieftemperatur-Lichtdetektoren zur Suche nach Dunkler Materie, basierend auf dem Neganov-Luke-Effekt. Ihr Einsatz und ihre Begeisterung für die experimentelle Forschung sind hierbei hervorragend.

Neben ihrer akademischen Laufbahn engagiert sich Frau Mondragón für die Förderung von MINT Ausbildung für Studierende aus aller Welt und auch für die internationale Verständigung zwischen Studierenden aus spanischsprechenden Ländern und Deutschland. Seit kurzem engagiert sie sich ehrenamtlich für die Verbesserung der Integration von Flüchtlingen und sie möchte Kinder beim Zugang zum deutschen Schulsystem unterstützen.

Der mit 1000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis soll dazu beitragen, den vielen ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen ein Gesicht zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Denn jeder ausländische Studierende nimmt ein Stück von Deutschland in seine Heimat mit und lässt etwas von sich in Deutschland – eine Bereicherung für beide Seiten. Die Preisträger stehen stellvertretend für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

Redaktion
Dr. Maria Eckholt

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