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Nora Brambilla in wissenschaftlichen Beirat berufen

Expertise für das ‘Stefan-Meyer-Institut für subatomare Physik’ in Wien

2018-05-08 – Nachrichten aus dem Physik-Department

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat Professor Nora Brambilla vom Physik-Department der TUM in den wissenschaftlichen Beirat des Stefan-Meyer-Instituts für subatomare Physik (SMI) berufen.

Prof. Nora Brambilla
Prof. Nora Brambilla – Photo: Eckert, Heddergott / TUM

Gemeinsam mit fünf international bestens ausgewiesenen Wissenschaftlern aus fünf Ländern wird Nora Brambilla für vier Jahre Empfehlungen für die wissenschaftliche Richtung des Instituts sowie für dessen weitere Entwicklung geben. Daneben fungieren die Beiräte auch als Mentorinnen für junge Wissenschaftler und Arbeitsgruppenleiter am wiener Institut.

Das Stefan-Meyer-Institut

Das Stefan-Meyer-Institut für subatomare Physik (SMI) ist ein Institut der österreichischen Akademie der Wissenschaften, das sich der Grundlagenforschung im Bereich der subatomaren Physik widmet. Die Forschung fokussiert sich hierbei auf fundamentale Symmetrien und Wechselwirkungen. Dabei werden die folgenden Fragestellungen bearbeitet:

  • Was sind die Eigenschaften der Kräfte, die in der Natur vorkommen?
  • Woher stammt die Masse des sichtbaren Universums?
  • Warum bestehen die Überbleibsel des Big Bang nur aus Materie und nicht aus Antimaterie?

Professor Nora Brambilla

Nora Brambilla ist Professorin für Theoretische Teilchen- und Nuklearphysik am Physik-Department der TUM. Ihre Forschung hat den Schwerpunkt auf der Entwicklung und Anwendung effektiver Quantenfeldtheorien zum besseren Verständnis der Dynamik der starken Wechselwirkung. Dabei sind stark gekoppelte Eichfeldtheorien von zentraler Bedeutung sowohl für das Verständnis des Confinement von Quarks und Gluonen in Hadronen als auch für die Erforschung des Quark-Gluon-Plasmas bei Schwerionenexperimenten.

Nora Brambilla promovierte an der Universität Mailand (1993) und habilitierte an der Universität Wien (1999). Bevor sie 2008 dem Ruf auf den Lehrstuhl für Theoretische Teilchen folgte, war sie u.a. am Jefferson Laboratory, USA (1996), den Philips Research Laboratories in Aachen (2001) und als Assistant Professor der Universität Mailand (2002-2008) tätig. Sie ist Gründungsmitglied der International Quarkonium Working Group (2002), der Konferenzreihe Quark Confinement and the Hadron Spectrum (1994), Mitglied des Theory Advisory Committee of the Panda Experiment und des GSI-Darmstadt (seit 2009).

Redaktion
Dr. Johannes Wiedersich

Kontakt

Prof. Dr. Nora Brambilla
Technische Universität München
James-Franck-Str. 1
85748 Garching
Tel.: +49 89 289-12353
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