Kooperationsprogramm TUM - WHG "Innovative Naturwissenschaften"

„Gummibärchen, volle Windeln und tanzender Matsch – physikalische und chemische Gele“ – dies war das Motto der Schulstunde, die Prof. Christine Papadakis mit ihren Mitarbeitern am Werner-Heisenberg-Gymnasium am 19. Juni 2012 hielt. Die SchülerInnen des Wahlpflichtfachs Chemie untersuchten Gele aus Superabsorbern, wie sie auch in Windeln oder Beton zu finden sind, und stellten in kleinen Gruppen Gummibärchen aus Gelatine und Sirup her. Diese wurden über Nacht in den Kühlschrank gestellt, um fest zu werden. Zuletzt wurde aus Stärke und Wasser Matsch angerührt, der auf einem Lautsprecher zum Tanzen gebracht wurde. So lernten die SchülerInnen Beispiele für chemisch vernetzte, thermoreversible und physikalische Gele kennen. Sie waren begeistert bei der Sache und stellten fest, dass Physik gar nicht trocken sein muss! Am nächsten Tag wurden die Gummibärchen probiert, und sie schmeckten gar nicht schlecht!

Der Termin war Teil des Kooperationsprogramms zwischen der TUM und dem WHG, in dem die 8. Klassen des WHGs die verschiedenen Bereiche der TUM kennen lernen.

Kondensierte Materie

Wenn Atome sich zusammen tun, wird es interessant: Grundlagenforschung an Festkörperelementen, Nanostrukturen und neuen Materialien mit überraschenden Eigenschaften treffen auf innovative Anwendungen.

Kern-, Teilchen-, Astrophysik

Ziel der Forschung ist das Verständnis unserer Welt auf subatomarem Niveau, von den Atomkernen im Zentrum der Atome bis hin zu den elementarsten Bausteinen unserer Welt.

Biophysik

Biologische Systeme, vom Protein bis hin zu lebenden Zellen und deren Verbänden, gehorchen physikalischen Prinzipien. Unser Forschungsbereich Biophysik ist deutschlandweit einer der größten Zusammenschlüsse in diesem Bereich.