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Seit der Antike hat sich die Philosophie u.a. mit der Frage nach dem Verhältnis von Mathematik und kosmos, der Beziehung von Algorithmus und mundus (Barock) und der Simulationsmöglichkeit der Welt mittels leistungsfähiger digitaler (womöglich Quanten-) Computer (20. Jahrhundert) beschäftigt.
Die aktuelle Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche, seien es unsere sozialen oder wissenschaftlichen Lebenswelten, in Form von Algorithmen bzw. computing beinhalten aus philosophischer Perspektive vielfältige erkenntnistheoretische, wissenschaftsphilosophische Fragen und politische sowie ethische Herausforderungen. Was können Algorithmen leisten? In welcher Weise prägen die aktuellen technischen Möglichkeiten unseren Blick auf die Welt? In welcher Form verändern Algorithmen unsere gesellschaftliche, sozialen Beziehungen und wie sind die Veränderungen in einer demokratisch verfassten Gesellschaft philosophisch-ethisch einzuordnen?
Vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen gliedert sich die Lehrveranstaltung in vier Themenblöcke: (1) Algorithmen und Computing: eine Ideen- & Technikgeschichte; (2) Das Zeitalter der Modellierung & Simulation; (3) Die datengetriebene Algorithmisierung der Welt (u.a. Big Data & KI); (4) In welcher Welt wollen wir leben (Demokratie und Ethik)? |
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