Neuer SFB-Transregio: „Symmetries and Emergence of Structure in QCD“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert einen neuen deutsch-chinesischen Sonderforschungsbereich mit dem Thema “Symmetries and the Emergence of Structure in QCD”. Beteiligt sind Wissenschaftler der Universität Bonn, der Technischen Universität München und dreier Forschungseinrichtungen in Peking. Die Federführung liegt bei der Universität Bonn (Prof. Dr. Ulf-G. Meißner). Teilprojektleiter auf der Seite der TUM sind Prof. Dr. Nora Brambilla, Prof. Dr. Norbert Kaiser, PD Dr. Antonio Vairo und Prof. Dr. Wolfram Weise.

Die an diesem SFB-Transregio beteiligten Forscher bedienen sich modernster theoretischer Methoden, um die Strukturbildung in der Quantenchromodynamik (QCD) zu untersuchen: wie entstehen Hadronen und Atomkerne aus der starken Wechselwirkung ihrer fundamentalen Bausteine, der Quarks und Gluonen? Die Wissenschaftler aus Deutschland und China haben sich gemeinsam ein ambitioniertes Programm vorgenommen und wollen viele Fragen der Elementarteilchenphysik beantworten. Ihre Forschung ist eng verknüpft mit Experimenten an Teilchenbeschleunigern in beiden Ländern.

Die Förderung in Höhe von insgesamt 5,5 Millionen Euro erstreckt sich zunächst über vier Jahre; eine Fortsetzung ist möglich.

Kontakt:

Physik-Department
TU München
E-Mail: weise@tum.de

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