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Technical Didactics

Die Ausbildung in Fachdidaktik Physik besteht sowohl im gymnasialen wie auch im beruflichen Lehramt aus den beiden Modulen Fachdidaktik 1 und Fachdidaktik 2.

Fachdidaktik Physik 1 (Einführung in die Fachdidaktik)


Klassische Inhalte des Moduls Fachdidaktik 1 sind unter anderem:

  • Bildungsziele, Legitimation und Konzeptionen des Physikunterrichts
  • Kompetenzmodelle und Standarddefinitionen
  • Veranschaulichung von Erkenntnis- und Arbeitsmethoden der Physik
  • Schülervorstellungen und typische Lernschwierigkeiten
  • Interesse am Physikunterricht
  • Experimente im Physikunterricht (Zielsetzung, Typen, didaktisches Potenzial, schultypische Geräte, Sicherheit)
  • Umgang mit Medien und Präsentieren im Physikunterricht
  • Aufgabenfelder einer Lehrkraft unter pädagogisch-didaktischen Gesichtspunkten

Für berufliches Lehramt ist im Modul Fachdidaktik 1 das „fachdidaktische Blockpraktikum“ integriert. Somit ergeben sich formal unterschiedliche Module für die Studiengänge naturwissenschaftliche Bildung (Modul PH9114) bzw. berufliche Bildung (Modul PH9116). Im Kern beinhalten beide Module jedoch dieselbe Lehrveranstaltung „Einführung in die Fachdidaktik Physik“.
Die Vorlesung „Einführung in die Fachdidaktik Physik“ wird derzeit von Prof. Wiesner als Blockveranstaltung jeweils im Frühjahr angeboten. Bitte melden Sie sich für diese Lehrveranstaltung rechtzeitig via TUMonline an. Aktuelle Hinweise hierzu finden Sie auch in unserem „Semester-Ticker“ unter der Rubrik „verwandte Themen“.

Fachdidaktik Physik 2 (Fachdidaktisches Seminar mit Demonstrationsexperimenten)


Das Fachdidaktische Seminar mit Demonstrationsexperimenten (Modul PH9115) findet statt im Raum 00.04.034 im Erdgeschoss des Gebäudes Mathematik / Informatik. Das Seminar setzt sich aus 10 Terminen zusammen, die wöchentlich am Donnerstag von 13:00 bis 17:30 Uhr abgehalten werden.

Organisation - Platzzuteilung - Vorbesprechung

Das Fachdidaktische Seminar wird in der Regel in Zweiergruppen absolviert. Es basiert auf einem umfangreichen Gerätefundus ("Physikalische Sammlung") und bietet pro Semester maximal 8 bis 10 Plätze, entsprechend vier bis fünf Gruppen. Da das Seminar im Wechsel einen Aufbau- und einen Demonstrationsnachmittag (Vorträge vor Kommilitonen) vorsieht, ist andererseits eine Durchführung erst ab drei Gruppen sinnvoll.
Jeweils zu Beginn des Wintersemesters findet eine Vorbesprechung und Disposition für das gesamte Studienjahr statt. Im Rahmen dieser Vorbesprechung werden die Praktikumsplätze für das WS und SS zugeteilt. Aus diesem Grund wird dringend angeraten, dass auch diejenigen Kandidaten an der Vorbesprechung teilnehmen, die sich für eine Seminarteilnahme im Sommersemester interessieren. Bei der Besprechung zum Wintersemester anwesende Kandidaten erhalten eine Option auf einen Praktikumsplatz im darauf folgenden Sommersemester, insbesondere dann, wenn das Praktikum im Wintersemester mangels Interessenten nicht zustande kommen sollte. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung im Sommersemester in der Regel aus Kapazitätsgründen nicht mehr möglich ist.
Die Koordinaten der Vorbesprechung finden Sie über die Semesterinformationen im Modulblatt PH9115. Darüber hinaus stellen wir zu gegebener Zeit einen Hinweis im „Semester-Ticker“ ein.

Anmeldung in TUMonline

Eine aktive Anmeldung in TUMonline ist nicht möglich. Die Anmeldung wird aus oben genannten Gründen im Anschluss an die Vorbesprechung von der Praktikumsleitung durchgeführt. Angemeldete Kandidaten erhalten damit auch den Zugang zu den kursbegleitenden Materialien in Moodle, errichbar über PH9115 (...Lehrveranstaltungen > Titel > Weitere Informationen).

Ablauf - Bewertung

Die Teilnehmer arbeiten in Zweier-Gruppen. Im Rahmen der zehn Termine des Praktikums bearbeitet jede Gruppe fünf vorgegebene Themen (jeweils Aufbau- und Vortragstermin). Nach entsprechender Vorbereitung (u. a. werden Schulbücher gestellt) werden beim Aufbautermin unter Betreuung schultypische Experimente im konzeptionellen Zusammenhang aufgebaut. In der jeweils folgenden Woche wird das Thema präsentiert, wobei jeder Teilnehmer eigenständig einen Teil vorstellt. Schließlich werden die Präsentationen im Auditorium aller Teilnehmer diskutiert. Die individuellen Leistungen werden schließlich durch die Betreuer benotet (Notenskala "APSO": 1,0; 1,3; 1,7….). Das Praktikum ist bestanden, wenn 5 Themen erfolgreich bearbeitet wurden, die Bewertung also jeweils mindestens 4,0 lautet. Die Gesamtnote wird dann aus den drei besten Bewertungen ermittelt (Notenskala "Exakt": 1,0; 1,1; 1,2 – Hundertstel werden nicht berücksichtigt).

Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Karl Dressler oder Dr. Andreas Hauptner.