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Think. Make. Start.

Module MW2245

This Module is offered by Chair of Product Development, Design Systematics and Lightweight Design (Prof. Zimmermann).

This module handbook serves to describe contents, learning outcome, methods and examination type as well as linking to current dates for courses and module examination in the respective sections.

Module version of WS 2014/5

There are historic module descriptions of this module. A module description is valid until replaced by a newer one.

Whether the module’s courses are offered during a specific semester is listed in the section Courses, Learning and Teaching Methods and Literature below.

available module versions
SS 2020WS 2019/20WS 2014/5

Basic Information

MW2245 is a semester module in English language at Master’s level which is offered every semester.

This Module is included in the following catalogues within the study programs in physics.

  • Catalogue of soft-skill courses
Total workloadContact hoursCredits (ECTS)
180 h 90 h 6 CP

Content, Learning Outcome and Preconditions

Content

Im Modul Think. Make. Start. geht es um Innovation, nämlich die Entwicklung neuer Produkte und deren erfolgreiche Einführung im Markt.
In TMS werden aktuelle Bedürfnisse und Problemen aus gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Systemen im interdisziplinären Team identifiziert, analysiert und validiert. Anschließend werden mechatronische Lösungsideen generiert und iterativ durch den Bau von Prototypen und die Interaktion mit potentiellen Kunden und Nutzern verbessert. Zudem werden passende Markthypothesen und Geschäftsmodelle aufgestellt und getestet.

Tätigkeiten:
Im Rahmen der Veranstaltung habt ihr die Aufgabe, im interdisziplinären Team mit fachfremden Kommilitonen zielgerichtet und agil ein strukturiertes Entwicklungsprojekt iterativ zu planen und durchzuführen. Ihr werdet Herausforderungen, die sich aus Einschränkungen aus den verschiedenen Disziplinen ergeben, gemeinsam aufdecken und kooperativ lösen. Zudem sollt ihr Markthypothesen und Produktideen frühzeitig generieren, in der direkten Interaktion mit ersten Kunden oder Nutzern testen, mit Prototypen evaluieren und weiterentwickeln. Zuletzt müsst ihr entwickelten Konzepte vor einem breiten Publikum präsentieren.

Die Entwicklung neuer Produkte wird mit Hilfe etablierter Methoden wie Design Thinking, TRIZ, Agile Entwicklung, Systems Engineering, Lean Development durchgeführt.

Weitere Informationen sind auf www.thinkmakestart.com zu finden.

Learning Outcome

Ziel dieses Moduls ist die unternehmerische Sensibilisierung und Schulung des innovationsfördernden Verhaltens der Teilnehmer.

Nach der Teilnahme am Modul Think. Make. Start. bist du in der Lage, den Status Quo sowie gängige Annahmen zu hinterfragen und Sachverhalte durch geschicktes Fragen stellen zu verstehen. Du lernst, neugierig und aufmerksam deine Umgebung zu observieren. Dadurch bist du in der Lage, Veränderungen vorherzusehen und Risiken einzuschätzen. Du lernst, Chancen zu erkennen und proaktiv zu handeln, um einen Mehrwert zu schaffen. Du lernst, viel zu experimentieren, Hypothesen früh zu testen, aus deinen Fehlern zu lernen und dich nicht von Rückschlägen unterkriegen zu lassen. Du lernst, fachübergreifend Perspektiven zu wechseln und Kontakte aufbauen. Dabei wertschätzt du interdisziplinäre Teamarbeit und kannst Hilfe annehmen und anbieten. Du bist in der Lage, verfügbare Ressourcen kreativ zu erschließen und zu nutzen. All dies befähigt dich zum assoziativen denken, um neue Ideen zu generieren.

Preconditions

Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft, seine Comfort-Zone zu verlassen und sich mit neuen Ansätzen, Disziplinen und Arbeitsweisen zu beschäftigen. Zudem sind jegliche Vorerfahrungen durch menschlichen Verstand und Lernbereitschaft zu kompensieren.

Erfahrung in folgenden Bereichen sind je nach angestrebter Rolle von Vorteil:

- Problem Role: User Testing, Requirements Engineering, Interviewführung, Human-Centered Design, Design, Sketching, Use Case Definition, UX/UI Design, Marketing, Marktrecherche, Benchmarking, Design Thinking

- Tech Role:
- Hardware (mechanisch): Konstruktion, Fertigung (Werkstatt/Makerspace), Prototyping, CAD/CAM
- Hardware (elektronisch): Embedded Systems Engineering, Mikrocontroller, Sensoren/Aktoren, Arduino, Raspberry, Schaltungstechnik, Platinendesign, Messtechnik, BUS Protokolle, Prototyping, Regelungs-/Steuerungstechnik, Robotik
- Software Fokus: Backend Development, Datenbanken, Frontend Development, Machine Learning, Web-Development, App-Development, Embedded Systems

- Business Role: Business Plan/Strategie/Design, Marketing, Vertrieb, Interviewführung, Finance & Accounting, Business Law & Regulations, Entrepreneurship

Rollenübergreifend sind Erfahrungen im Projektmanagement, in der Produktentwicklung (Design Thinking, TRIZ, Systems Engineering, etc), interdisziplinärer Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten von Vorteil. Auf praktische Erfahrung wird viel Wert gelegt.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Es findet ein Bewerbungsverfahren statt. Anwesenheit ist bei allen Terminen Pflicht und wird mit Ausnahme von Härtefällen für das Bestehen des Moduls vorausgesetzt.

Courses, Learning and Teaching Methods and Literature

Courses and Schedule

Learning and Teaching Methods

- THINK. MAKE. START. (TMS) ist ein praxisbezogenes, interdisziplinäres und kompetitives Lehrformat, das an der TUM unter Führung des Lehrstuhls für Produktentwicklung und Leichtbau in Kooperation mit der UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung, angeboten wird. Besondere Unterstützung erfolgt durch den Lehrstuhl für Datenbanksysteme und TUM Forte.
- Am Kurs können Studierende aller Fakultäten teilnehmen (die Anrechnung erfolgt individuell an den Fakultäten).
- Den Teilnehmern werden aktuellste Technologien zur Verfügung gestellt. Sie erhalten Zugang zur High-Tech Werkstatt Makerspace und Budget, um ihre eigenen Ideen in realen Prototypen umzusetzen.
- Dabei werden die Teilnehmer von Experten und erfahrenen Coaches unterstützt, die Methoden und Fachkenntnisse in den Bereichen Rapid Prototyping, Business Validation, Agile Product Development und weiteren je nach Bedarf vermitteln. Dabei wird auf etablierten Ansätzen wie Design Thinking, TRIZ, Systems Engineering, Lean and Agile Development aufgebaut.
- 50 Master-Studierende bilden selbständig 10 interdisziplinäre Teams und entwickeln in nur 2 Wochen innovative, mechatronische Produkte.
- Am letzten Tag, dem DemoDay, präsentieren alle Teams ihre Projekte vor einer Jury und stellen die prototypisch umgesetzten Produktideen über 300 Gästen aus der Industrie, der Startup-Szene und der Forschung vor.

- TMS ist eine Blockveranstaltung mit hoher Intensität und zielt auf die realistische Vermittlung einer innovativen Projektumgebung ab. Die Schulung des Verhaltens der Teilnehmer steht an erster Stelle. Proaktivität, Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung im Team bilden den Grundstein unserer Vorgehensweise.

Die Bearbeitung der Inhalte erfolgt in
- Gruppenarbeit
- Workshops: Zur Vermittlung essentieller methodischer Grundlagen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovative Produktentwicklung
- Action-based Learning / Hands-on Learning: Alle Teilnehmer werden dazu aufgefordert, selbst aktiv zu werden und durch praktische Erfahrung zu lernen.
- Entrepreneurial-minded / Problem-based Learning: Jedes Team verfolgt eine reale oder für das Seminar gewählte Geschäftsidee. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem wirklichen Verstehen des Kunden und Verifizieren des Lösungsansatzes, zum Beispiel durch Befragung, Beobachtung, Prototyping oder Expertengespräch.

Media

Projekthandbuch, Präsentationen, Hand-Outs, Poster, Videos, Beispiele

Literature

- Dyer, Christensen: The Innovator's DNA (2019)
- Antonio Savoia: The right It (2019)
- Eric Ries: The Lean Startup (2011)
- Tom Kelly: The Art of Innovation (2016)
- Halgrimsson: Prototyping and Model Making for Product Design (2012)
- Lindemann, U.: Methodische Entwicklung technischer Produkte - Methoden flexibel und situationsgerecht anwenden. 2. Auflage, München: Berlin 2007
- UnternehmerTUM (2011): Handbuch Schlüsselkompetenzen, 7. Auflage
- Osterwalder, Alexander / Pigneur, Yves (2010): Business Model Generation: A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers, John Wiley & Sons

Module Exam

Description of exams and course work

Die Modulprüfung erfolgt (voraussichtlich) in Form eines Lernportfolios, einer Abschlusspräsentation sowie eines kurzen Berichts. Dabei wird der Beitrag sowie die Lernerfahrung jeder einzelnen Studierenden individuell bewertet.
Die Teilnahme an allen Veranstaltungsterminen (Pre-Event, Main Event, Post-Event) ist Grundvoraussetzung zum Bestehen des Moduls.
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