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Think. Make. Start.

Module MW2245

This Module is offered by Chair of Product Development, Design Systematics and Lightweight Design (Prof. Zimmermann).

This module handbook serves to describe contents, learning outcome, methods and examination type as well as linking to current dates for courses and module examination in the respective sections.

Module version of WS 2019/20 (current)

There are historic module descriptions of this module. A module description is valid until replaced by a newer one.

available module versions
WS 2019/20WS 2014/5

Basic Information

MW2245 is a semester module in English language at Master’s level which is offered every semester.

This Module is included in the following catalogues within the study programs in physics.

  • Catalogue of soft-skill courses
Total workloadContact hoursCredits (ECTS)
180 h 60 h 6 CP

Content, Learning Outcome and Preconditions

Content

Die Lehrstühle für Robotik und Echtzeitsysteme (Fakultät Informatik, Prof. Knoll), Neurowissenschaftliche Systemtheorie (Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Conradt), Produktentwicklung (Fakultät Maschinenwesen, Prof. Lindemann) und die UnternehemerTUM führen ein praxisbezogenes, interdisziplinäres und kompetitives Lehrformat durch: Think. Make. Start.
Der Inhalt des Praktikums bietet seinen Teilnehmern die Möglichkeit, in Form von ganztägigen Gruppenterminen praxisorientiertes Wissen über Methoden und deren Anwendung, sowie Rapid Prototyping und grundlegende Aspekte des Businessdesigns zu erwerben und im Team durchzuführen. Dazu werden den Teilnehmern des Praktikums zunächst methodische Grundlagen zur erfolgreichen Abwicklung von interdisziplinären, mechatronischen Entwicklungsprojekten vermittelt, bevor sie im Team auf die aktuelle Phase des Entwicklungsprozesses angewandt werden. Schwerpunkt des Praktikums stellt die Realisierungsphase der Ideen in Form von technischen Funktionsprotypen dar. Zudem lernen die Teilnehmer u.a., ein zur Produktidee passendes Geschäftskonzept zu entwickeln und zu präsentieren.
Dabei werden die Teilnehmer von Experten und erfahrenen Coaches unterstützt.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Es findet ein Bewerbungsverfahren statt.

Learning Outcome

Nach der Teilnahme an der Modulveranstaltung ist der Studierende in der Lage, im interdisziplinären Team mit fachfremden Kommilitonen zielgerichtet ein strukturiertes Entwicklungsprojekt zu planen und durchzuführen. Außerdem können Widersprüche, die sich aus Einschränkungen aus den verschiedenen Disziplinen ergeben, aufgedeckt und kooperativ gelöst werden. Die Studierenden sind in der Lage, den Unterschied zwischen Idee, Erfindung und Innovation zu verstehen. Des Weiteren lernen sie, ihr Wissen in einer iterativen Vorgehensweise bei der Entwicklung von Geschäftsideen anzuwenden und marktrelevante Produkte zu entwicklen, sowie erste Funktionsprototypen zu erstellen. Darüberhinaus lernen die Teilnehmer das Zeitmanagement, sowie das methodische Vorgehen im mechatronischen Entwicklungsmanagement.

Preconditions

Folgende Vorraussetzung werden empfohlen:
- MW: CAD Praktikum, Masterstudium, konstruktive Semesterarbeit oder Teamarbeit sind von Vorteil
- EI: Grundlagen der Regelungs- und Steuerungstechnik und Robotik; Programmierkenntnisse; Embedded Systems Design
- IN:
- WiWi: Innovative Unternehmer

Courses, Learning and Teaching Methods and Literature

Courses and Schedule

Learning and Teaching Methods

- Vorlesung: Zur Vermittlung essentieller Grundlagen
- Action-based learning: Alle Teilnehmer werden dazu aufgefordert, selbst aktiv zu werden und durch Erfahrung zu lernen.
- Learning-by-doing/Hands-On Learning: Jedes Team verfolgt eine reale oder für das Seminar gewählte Geschäftsidee. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem wirklichen Verstehen des Kunden, zum Beispiel durch Befragung, Beobachtung oder Expertengespräch.

Media

Projekthandbuch, Präsentationen, Hand-Outs, Poster, Beispiele

Literature

- Lindemann, U.: Methodische Entwicklung technischer Produkte - Methoden flexibel und situationsgerecht anwenden. 2. Auflage, München: Berlin 2007.
- Projekthandbuch, dass das Praktikumsbegleitende Skript darstellt und u.a. Beschreibung der "Research Technology", "Support Technology" und "Commercial Technology" enthält
- Hand-out aus dem Seminar
- UnternehmerTUM (2011): Handbuch Schlüsselkompetenzen, 7. Auflage
- Osterwalder, Alexander / Pigneur, Yves (2010): Business Model Generation: A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers, John Wiley & Sons

Module Exam

Description of exams and course work

Die Modulprüfung (Studienleistung: bestanden/nicht bestanden) erfolgt in Form einer Projektarbeit inklusive Abschlusspräsentation und Bericht. Diese beinhaltet die Abwicklung des Projektes in iterativen Phasen: Initiierung, Zielformulierung, Teamfindung und Rollenverteilung, Projektplanung, Problemdefinition, Ideenentwicklung, Prototyping, Testing und Lösungsbewertung, Präsentation, schriftliche Auswertung. Dabei wird der Beitrag jedes einzelnen/jeder einzelnen Studierenden individuell bewertet.
Anhand der einzelnen Projektabschnitte demonstrieren sie, dass sie im interdisziplinären Team mit fachfremden Kommilitonen zielgerichtet und agil ein strukturiertes Entwicklungsprojekt iterativ planen und durchführen können. Sie zeigen, dass sie Herausforderungen, die sich aus Einschränkungen aus den verschiedenen Disziplinen ergeben, gemeinsam aufdecken und kooperativ lösen können. Zudem zeigen sie, dass sie Markthypothesen und Produktideen frühzeitig generieren, in der direkten Interaktion mit ersten Kunden oder Nutzern testen, evaluieren und weiterentwickeln können. Zuletzt zeigen Sie, dass Sie die entwickelten Konzepte vor einem breiten Publikum präsentieren können.
Das Praktikum wird als bestanden gewertet, wenn alle nötigen Aufgaben im Team erfolgreich bewältigt wurden und der Teilnehmer den rollenspezifischen Einsatz erbracht hat. Dabei ist nicht das Ergebnis, sondern der Prozess und das konkrete Vorgehen für den Erfolg ausschlaggebend. Die Teilnahme an allen Veranstaltungsterminen (Pre-Event, Main Event, Post-Event) ist ebenfalls Grundvoraussetzung zum Bestehen des Moduls.
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