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Tutorensystem Garching (Grundlagen Soft Skills)
Tutorsystem Garching (Grundlagen Soft Skills)

Modul MW1458

Dieses Modul wird durch Schlüsselkompetenzen bereitgestellt.

Diese Modulbeschreibung enthält neben den eigentlichen Beschreibungen der Inhalte, Lernergebnisse, Lehr- und Lernmethoden und Prüfungsformen auch Verweise auf die aktuellen Lehrveranstaltungen und Termine für die Modulprüfung in den jeweiligen Abschnitten.

Basisdaten

MW1458 ist ein Jahresmodul in Deutsch auf Bachelor-Niveau das in jedem Semester angeboten wird.

Das Modul ist Bestandteil der folgenden Kataloge in den Studienangeboten der Physik.

  • Allgemeiner Katalog für überfachliche Grundlagen
GesamtaufwandPräsenzveranstaltungenUmfang (ECTS)
120 h 80 h 4 CP

Inhalte, Lernergebnisse und Voraussetzungen

Inhalt

Das Zentrum für Sozialkompetenz- und Managementtrainings hat das Ziel die Sozialkompetenz der Studierenden an der Fakultät für Maschinenwesen zu erweitern. Die angebotenen Veranstaltungen befassen sich u.a. mit Themen, wie Kommunikation, Konfliktlösung, Team- und Projektarbeit, Präsentieren, Moderieren und Führung. In interaktiven Workshops und durch Reflexion können die Studierenden ihre Sozial-, Methoden- und Personellen Kompetenzen trainieren. Die Veranstaltungen orientieren sich am Prinzip der Komplementären Lehre. Darunter wird die Vermittlung von ingenieurwissenschaftlichen Inhalten mit Verknüpfung von Soft Skills verstanden. Die Veranstaltungsform im 1. Semester sind Workshops (à 15 Erstsemester/Tutees).
Im zweiten Teil des Moduls liegt der Schwerpunkt auf einer Projektarbeit im Team. Hier handelt es sich um die gleichen Teams aus dem Workshopsemester. Die Projektaufgabe/das Motto wird im Rahmen der Vorlesung "Grundlagen der Entwicklung und Produktion" angekündigt. Die Teams haben die Möglichkeit in einer vom Zentrum für Sozialkompetenz- und Managementtrainings eingerichteten "Kreativwerkstatt" zu arbeiten. Die Studierendengruppen agieren völlig selbständig, werden aber durch Soft Skills Tutorinnen und Tutoren sowie das ZSK-Personal beratend begleitet und haben die Möglichkeit kreativitäts- und teamarbeitsfördernde "Mini-Workshops" in Anspruch zu nehmen. Die Projektaufgabe sieht am Ende der Konzeptphase eine Posterbegehung vor, (die Inhalte des Posters stellen dabei eine Teilprüfung des GEP-Moduls dar) aus dem die 15 besten in Werkstätten der Fakultät für Maschinenwesen konstruiert werden dürfen. Das einjährige Programm endet mit einer großen Präsentation der Produkte vor allen Tutees, Jury Mitgliedern und Presse bei dem dem die besten drei Ideen Preise erhalten.

Lernergebnisse

Nach der Teilnahme am Tutorensystem Garching, ist der Studierende in der Lage, verschiedene Theorien und Modelle im Bereich "Soft Skills", die auf soliden psychologischen und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, zu verstehen und anzuwenden.
Darüberhinaus wird die praktische Anwendung von Soft Skills im Rahmen einer Projektarbeit vertieft. Erworbenes Wissen wird hier in Teamarbeit fortgesetzt in dem Situationen reflektiert, analysiert und bewertet werden. Bei gemeinsamen Erarbeiten von Lösungstrategien (Zwischenmenschlich zur Konfliktlösung sowie Aufgabenorientiert im Produktentwicklungsprozess) werden Kreativitätstechniken eingesetzt.

Voraussetzungen

Eine Sensibilisierung für Kompetenzbereiche über die Fachkompetenz hinaus wäre bereits für den Übergang Schule-Studium empfehlenswert. Das Verständnis für Begriffe wie Soft Skills, Schlüsselkompetenzen, lebenslanges Lernen etc. ist vorteilhaft.
Für die Teilnahme am Projektsemester wird die vorherige Teilnahme am Workshopsemester vorausgesetzt.

Lehrveranstaltungen, Lern- und Lehrmethoden und Literaturhinweise

Lehrveranstaltungen und Termine

Lern- und Lehrmethoden

Die Tutee-Workshops im Workshopsemester werden von Soft Skills Tutorinnen und Tutoren gehalten, die zuvor an einer Ausbildung für die Tätigkeit geschult wurden. Alle Termine werden mit aktivierenden Methoden durchgeführt. Neben kurzen Theorie-Inputs werden Seminarübungen durchgeführt und Erkenntnisse reflektiert. Dabei obliegt die Moderation beim Tutor. Ab dem Sommersemester wird darüberhinaus eine ZSK-Wiki (Soft Skills Wiki) eingeführt um weitergehende Literatur und Videos bereitstellen zu können.
Die Lösung der Aufgabe im Projektsemester wird von den Gruppen selbständig organisiert. In einem hierfür konzipiert und eingerichtetem Raum (sog. "Kreativwerkstatt") können bis zu drei Gruppen an verschiedenen Medien (Smartboard, Flipchart etc.) Besprechungen durchführen und ihre Ideen mit vielfältigen LEGO-Einzelteilen sowie LEGO-Mindstorms ausarbeiten. Alle Gruppen werden von ihren Bezugspersonen weiterbegleitet (Tutor- und Koordinattorin aus dem Workshopsemester).

Medienformen

Flipchart, Pinwand, Smartboardnutzung in den Workshops. Powerpoint und Prezi Präsentationen vor kleinen und großen Gruppen. E-Learning Aufgaben (Moodle).

Literatur

Handouts (zusammengestellt vom Zentrum für Sozialkompetenz und Managementtrainings)

Modulprüfung

Beschreibung der Prüfungs- und Studienleistungen

Im Workshopsemester: Anwesenheitspflicht und aktive Teilnahme an den Soft Skills Workshops sowie die Erarbeitung und Präsentation einer Lessons Learned Mindmap als Teamaufgabe. Im Projektsemester: Anwesenheitspflicht bei Projekttreffen inkl. Besprechungsprotokoll. Teilnahme an einem Semesterbegleitworkshop (Tuteeworkshop zum Thema Präsentation/Kreativität etc.). Präsentation des Konzepts im Rahmen einer "Begehung" (bzw. bei den besten 15 Gruppen zzgl. Konstruktion der Idee und Vorstellung vor Jury. Die restlichen Gruppen haben Anwesenheitspflicht am Wettbewerbstag). Erstellung eines abschließenden Reflexionsberichts.
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