Perspektiven hochentwickelter und zukünftiger Kernenergieanlagen
Advanced and Future Nuclear Energy Systems

Modul MW0913 [NUK5 / ef214 /]

Dieses Modul wird durch Lehrstuhl für Nukleartechnik (Prof. Macián-Juan) bereitgestellt.

Diese Modulbeschreibung enthält neben den eigentlichen Beschreibungen der Inhalte, Lernergebnisse, Lehr- und Lernmethoden und Prüfungsformen auch Verweise auf die aktuellen Lehrveranstaltungen und Termine für die Modulprüfung in den jeweiligen Abschnitten.

Basisdaten

MW0913 ist ein Semestermodul in Englisch auf Bachelor-Niveau und Master-Niveau das im Sommersemester angeboten wird.

Das Modul ist Bestandteil der folgenden Kataloge in den Studienangeboten der Physik.

  • Allgemeiner Katalog der nichtphysikalischen Wahlfächer
GesamtaufwandPräsenzveranstaltungenUmfang (ECTS)
90 h 30 h 3 CP

Inhalte, Lernergebnisse und Voraussetzungen

Inhalt

Die Vorlesung informiert detailiert über die zukünftigen Anwendungen der Kernenergie, wobei die Schwerpunkte auf gegenwärtig untersuchten Konzepten neuer Reaktoren, neuer Kernbrennstoffkreisläufen und fortschrittlichen und alternativen Anwendungsgebieten wie etwa Schiffsantriebe, Weltraum-forschung, Wasserstoff- und Brennstoffproduktion, Entsalzung und kompakte Kernreaktoren liegen werden. Hauptthemen der Vorlesung: - Perspektiven und Nutzung von Kernenergie in der Zukunft - Momentan im Betrieb befindliche und demnächst betriebsbereite fortschrittliche Kernenergiesysteme - Zukünftige Entwicklung auf dem Gebiet der Kernenergie: Neue Reaktor-Konzepte für das 21. Jahrhundert - Kernreaktoren basierend auf neuartigen Brennstoffen: Thorium-Brennstoffzyklus - Fusionsreaktoren - Alternative Anwendungen von Kernreaktoren: Schiffs- und Raketenantriebe, Anwendungen in der Raumfahrt, Wasser- stoffproduktion und Wasserentsalzung

Lernergebnisse

Letztendlich sollten die Studenten nach Absolvieren des Moduls folgendes verstanden haben: Den Aufbau und den Betrieb von: " Heutigen Kernkraftwerken " Zukünftigen Kernkraftwerksentwürfen Die wichtigen Fragen betreffend: " Die Sicherheit fortschrittlicher Kernreaktoren " Die Forschungsansprüche für die Entwicklung neuer Generationen von Kernkraftwerken Anwendungen von Kernreaktoren auf: " Rückstoßantriebe " Weltraumerforschung " Wasserstoffgewinnung " Wasserdestillation

Voraussetzungen

Die Vorlesung ist geeignet für: Studenten ab dem 5. Semester der Studiengänge Maschinenwesen, Physik und Chemie, welche interessiert sind die die Nutzung und Anwendung der Radioaktivität kenne zu lernen. Das Ziel des Kurses ist es die Grundlage der Physik zu liefern und die Technik hinter der Anwendung von Strahlung zu verstehen.

Lehrveranstaltungen, Lern- und Lehrmethoden und Literaturhinweise

Lehrveranstaltungen und Termine

ArtSWSTitelDozent(en)Termine
VO 2 Advanced and Future Nuclear Energy Systems Dienstag, 14:00–15:30
Dienstag, 12:30–14:00

Lern- und Lehrmethoden

Vorlesung mit Powerpoint Material (Präsentationen) - intensive Nutzung der Tafel zur Erklärung der Konzepte Interaktive Klasse: Studenten werden ermutigt Fragen zu stellen und der Professor fragt auch häufig die Studenten

Medienformen

gedrucktes Skript mit Vorlesungsinhalten - gedrucktes Material aus dem Internet - Kopien von nützlichen Lernmaterialien aus Büchern

Literatur

Zusätzliche Materialien aus verschiedenen Quellen werden während der Vorlesung ausgeteilt.

Modulprüfung

Beschreibung der Prüfungs- und Studienleistungen

Schriftliche Prüfung

Wiederholbarkeit

Eine Wiederholungsmöglichkeit wird im Folgesemester angeboten.

Kondensierte Materie

Wenn Atome sich zusammen tun, wird es interessant: Grundlagenforschung an Festkörperelementen, Nanostrukturen und neuen Materialien mit überraschenden Eigenschaften treffen auf innovative Anwendungen.

Kern-, Teilchen-, Astrophysik

Ziel der Forschung ist das Verständnis unserer Welt auf subatomarem Niveau, von den Atomkernen im Zentrum der Atome bis hin zu den elementarsten Bausteinen unserer Welt.

Biophysik

Biologische Systeme, vom Protein bis hin zu lebenden Zellen und deren Verbänden, gehorchen physikalischen Prinzipien. Unser Forschungsbereich Biophysik ist deutschlandweit einer der größten Zusammenschlüsse in diesem Bereich.