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Grundlagen Medizintechnik und Biokompatible Werkstoffe 1
Basics Medical Engineering and Biocompatible Materials 1

Modul MW0056

Dieses Modul wird durch Lehrstuhl für Medizintechnische Materialien und Implantate (Prof. Lüth komm.) bereitgestellt.

Diese Modulbeschreibung enthält neben den eigentlichen Beschreibungen der Inhalte, Lernergebnisse, Lehr- und Lernmethoden und Prüfungsformen auch Verweise auf die aktuellen Lehrveranstaltungen und Termine für die Modulprüfung in den jeweiligen Abschnitten.

Modulversion vom SS 2018 (aktuell)

Von dieser Modulbeschreibung gibt es historische Versionen. Eine Modulbeschreibung ist immer so lange gültig, bis sie von einer neuen abgelöst wird.

verfügbare Modulversionen
SS 2018SS 2013

Basisdaten

MW0056 ist ein Semestermodul in Deutsch auf Master-Niveau das im Wintersemester angeboten wird.

Das Modul ist Bestandteil der folgenden Kataloge in den Studienangeboten der Physik.

  • Allgemeiner Katalog der nichtphysikalischen Wahlfächer
GesamtaufwandPräsenzveranstaltungenUmfang (ECTS)
150 h 45 h 5 CP

Inhalte, Lernergebnisse und Voraussetzungen

Inhalt

Im Modul "Grundlagen Medizintechnik: Biokompatible Werkstoffe 1" werden die Grundlagen der therapeutischen und diagnostischen Medizintechnik vermittelt und eine Vertiefung in Richtung Biokompatible Werkstoffe vorgenommen. Werkstoffe sind jene unabdingbaren Festkörper, ohne die eine Diagnostik oder eine Therapie nicht möglich wären. Für die Studenten soll hiermit ein umfassender Einblick in die Welt der Medizintechnik ermöglicht werden.

Dabei werden folgende Themen behandelt:
Grundlagen der Medizintechnik in Diagnostik und Therapie, Vorstellung der wichtigsten mechanischen, elektrischen und biochemischen diagnostischen Verfahren sowie der modernsten Therapien mit Implantaten, Drug-Delivery-Systems, Elektroden, Knochen- und Weichteilbehandlungen sowie der chirurgisch-operativen Therapien. Für alle genannten Gebiete gilt der besondere Bezug zu Werkstoffen.

Werkstoffe in der Medizintechnik: Polymere, Keramiken, Metalle; Biologische Grundlagen; Tissue Engineering; Prozesstechnologien für die Medizintechnik; Geräte in der Medizintechnik; Theragnostik; Grundlagen Sterilisation; Bildgebende Verfahren; Implantologie; Herzkreislauf-Implantate; Implantate der Stoffwechselorgane sowie des Knochens und des Halteapparates; Neurochirurgie; Dental-Verfahren

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls "Grundlagen Medizintechnik: Biokompatible Werkstoffe 1" sind die Studierenden zu folgenden Leistungen in der Lage:
- Weitreichende Kenntnisse in der Anatomie, Physiologie und Pathologie der Organsysteme.
- Eigenständige Analyse ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen der Medizintechnik und Entwicklung von Lösungen
- Kritische Bewertungen medizintechnischer Fragestellungen und Kreation von Innovationen
- Einschätzung zulassungsrelevanter und rechtlicher Voraussetzungen bei der Herstellung von Medizinprodukten

Voraussetzungen

keine Angabe

Lehrveranstaltungen, Lern- und Lehrmethoden und Literaturhinweise

Lehrveranstaltungen und Termine

ArtSWSTitelDozent(en)Termine
VO 3 Grundlagen Medizintechnik: Biokompatible Werkstoffe 1 Mi, 11:00–14:00, MSB E.126
sowie einzelne oder verschobene Termine

Lern- und Lehrmethoden

In der Vorlesung werden die Lehrinhalte anhand von Vortrag, Präsentation und Filmmaterial vermittelt. Beispielhaft werden Probleme und Themen aus der Praxis dargestellt, um das Verständnis ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen in der Medizintechnik (z. B. Anatomie, Physiologie und Pathologie der Organsysteme sowie die entsprechenden medizintechnischen Lösungen) auch anhand konkreter Beispiele zu klären und zu veranschaulichen. Den Studierenden werden die gelesenen Folien sowie weiterführende Informationen online über das Elearning-Portal zugänglich gemacht, um die Inhalte selbstständig nachbereiten zu können, und somit ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen in der Medizintechnik analysieren zu können oder auch rechtliche Voraussetzungen bei der Herstellung von Medizinprodukten einschätzen zu können. Die klassische Frontalvorlesung wird durch zahlreiche Fragen- und Antwortpassagen auf eine optimale Form der Wissensvermittlung gebracht. Unklarheiten können so geklärt sowie theoretische Grundlagen vertieft werden, was zu weitreichenden Kenntnissen in Themenfeldern der Medizintechnik beiträgt.

Medienformen

Vortrag, Präsentation, Handzettel, Online-Lehrmaterialien, Operationsfilme

Literatur

Wintermantel, E., Ha, S.-W., Medizintechnik - Life Science Engineering, 5. Auflage, Springer, Berlin, Heidelberg, Deutschland, 2009, http://www.springerlink.com/content/j78q17/

Modulprüfung

Beschreibung der Prüfungs- und Studienleistungen

In einer schriftlichen Klausur (Dauer: 90 Min.) wird das Verständnis der vermittelten Fachkenntnisse überprüft. Darüber hinaus wird geprüft, in wie weit die Studierenden in der Lage sind, das Gelernte auch auf die Lösung neuer Fragestellungen anzuwenden und zur Analyse und Bewertung von ingenieurwissenschaftlichen Problemen heranzuziehen. Die Studierenden sollen also demonstrieren, dass sie die Anatomie, Physiologie und Pathologie der Organsysteme sowie die entsprechenden medizintechnischen Lösungen kennen und somit medizintechnische Fragestellungen kritisch bewerten können. Hierzu gehört auch, die rechtlichen Voraussetzungen bei der Herstellung von Medizinprodukten einschätzen zu können. Es sind keine Hilfsmittel für die Klausur erlaubt.

Wiederholbarkeit

Eine Wiederholungsmöglichkeit wird im Folgesemester angeboten.

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