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In Vitro Diagnostik (In vitro Diagnostik)
In vitro Diagnostics (In vitro Diagnostics)

Modul EI71032 [IVD]

Dieses Modul wird durch Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik bereitgestellt.

Diese Modulbeschreibung enthält neben den eigentlichen Beschreibungen der Inhalte, Lernergebnisse, Lehr- und Lernmethoden und Prüfungsformen auch Verweise auf die aktuellen Lehrveranstaltungen und Termine für die Modulprüfung in den jeweiligen Abschnitten.

Basisdaten

EI71032 ist ein Semestermodul in Deutsch oder Englisch auf Master-Niveau das in jedem Semester angeboten wird.

Das Modul ist Bestandteil der folgenden Kataloge in den Studienangeboten der Physik.

  • Fokussierungsrichtung Biosensorik im M.Sc. Biomedical Engineering and Medical Physics
GesamtaufwandPräsenzveranstaltungenUmfang (ECTS)
150 h 45 h 5 CP

Inhalte, Lernergebnisse und Voraussetzungen

Inhalt

Grundbegriffe der in vitro Diagnostik (Rolle im Gesundheitswesen, Evaluierung der Test-Performance, Zulassung und rechtliche Fragen, Automatisierung und Durchsatz, Umgang mit personenbezogenen Gesundheitsdaten)
Probenmaterialien: Gewinnung, Präanalytik;
Grundlagen der Chemie von Biomolekülen;
Immunassays, Antikörper und Antikörper-Analoga;
Grundlagen der zellulären Immunbiologie und der Tumorbiologie;
Ausgewählte Methoden der Molekularbiologie, molekulare Diagnostik und Biomarker;
Zellanalytik und Zellassays mit optischen und elektrochemischen Methoden; Verfahren der Durchflusszytometrie;
Verfahren der Zellseparation: Akustophorese, Magnetophorese;
Digitale Holographische Mikroskopie;
Grundlagen statistischer Versuchsplanung und Versuchsauswertung;

Lernergebnisse

Nach der Teilnahme an der Modulveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
• Grundlegende Konzepte und Bewertungsmaßstäbe der in vitro Diagnostik korrekt anzuwenden,
• die wichtigsten analytischen Prinzipien (physikalischer, chemischer und biologischer Natur) der in vitro Diagnostik und deren technologische Ausnutzung (sowohl in etablierter Form als auch im Stadium von Forschung und Entwicklung) zu charakterisieren,
• die entstehenden Daten dieser Methoden in Hinsicht auf ihre Statistik und Präzision sowie medizinische Aussage zu interpretieren und zu bewerten,
• anhand diskutierter Fallbeispiele aus der aktuellen Forschung verschiedene Ansätze für die Entwicklung von Lösungstrategien zu untersuchen, zu bewerten und zu präsentieren.

Voraussetzungen

Empfohlen:
Grundlagen der Biologie und Biochemie

Lehrveranstaltungen, Lern- und Lehrmethoden und Literaturhinweise

Lehrveranstaltungen und Termine

ArtSWSTitelDozent(en)Termine
VO 2 In Vitro Diagnostik Do, 09:45–11:15
UE 1 In Vitro Diagnostik Do, 11:30–12:15

Lern- und Lehrmethoden

Das Modul besteht aus einer Vorlesung (2 SWS) und einer begleitenden Übungsveranstaltung (1 SWS).
Die Inhalte der Vorlesung werden im Vortrag vermittelt. In der Übung werden Studierende zum selbständigen Studium der Fachliteratur und zur vertieften inhaltlichen Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen angeregt. Die entsprechenden Lehrformate der Übung sind Einzel- und Gruppenarbeit, Bearbeitung von Fallstudien und Präsentation.

Medienformen

Präsentationen, Tafelarbeit, Experimentalvorlesung, Videos;

Literatur

Folgende Literatur wird empfohlen:
Klinische Chemie und Hämatologie. Klaus Dörner (Hrsg). Thieme Verlag, 8. Auflage 2013;
Weitere Literatur wird vorab in moodle bereitgestellt.

Modulprüfung

Beschreibung der Prüfungs- und Studienleistungen

In einer schriftlichen Abschlussklausur von 60 Minuten Bearbeitungsdauer weisen Studierende durch die Lösung von Aufgaben und durch Beantwortung von Fragen nach, dass sie in der Lage sind, die grundlegenden Konzepte und Bewertungsmaßstäbe der in vitro Diagnostik anzuwenden, die wichtigsten analytischen Prinzipien in der in vitro Diagnostik und deren technologische Ausnutzung zu charakterisieren sowie die Daten hinsichtlich Genauigkeit, statistischer Kenngrößen und medizinischer Aussage zu interpretieren und zu bewerten. In der Abschlussklausur sind keine Hilfsmittel zugelassen.
In der Übung zeigen die Studierenden, dass sie ausgewählte, publizierte Methoden und Ergebnisse zu in vitro diagnostischen Problemen analysieren und diskutieren können. Dieses Lernergebnis wird durch eine Präsentation zu einer in Hausarbeit untersuchten Fallstudie oder Fachpublikation nachgewiesen.
Die Endnote setzt sich aus folgenden Prüfungselementen zusammen:
80% Abschlussklausur / 20% Note der Präsentation.

Wiederholbarkeit

Eine Wiederholungsmöglichkeit wird im Folgesemester angeboten.

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