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Erkenntnis und Kognition
Knowledge and Cognition

Modul ED0145

Dieses Modul wird durch Fakultät TUM School of Education bereitgestellt.

Diese Modulbeschreibung enthält neben den eigentlichen Beschreibungen der Inhalte, Lernergebnisse, Lehr- und Lernmethoden und Prüfungsformen auch Verweise auf die aktuellen Lehrveranstaltungen und Termine für die Modulprüfung in den jeweiligen Abschnitten.

Modulversion vom SS 2018 (aktuell)

Von dieser Modulbeschreibung gibt es historische Versionen. Eine Modulbeschreibung ist immer so lange gültig, bis sie von einer neuen abgelöst wird.

verfügbare Modulversionen
SS 2018SS 2014WS 2013/4

Basisdaten

ED0145 ist ein Jahresmodul in Deutsch auf Master-Niveau das in jedem Semester angeboten wird.

Das Modul ist Bestandteil der folgenden Kataloge in den Studienangeboten der Physik.

  • Allgemeiner Katalog für überfachliche Grundlagen
GesamtaufwandPräsenzveranstaltungenUmfang (ECTS)
150 h 45 h 5 CP

Inhalte, Lernergebnisse und Voraussetzungen

Inhalt

Die Erkenntnistheorie untersucht die Grundlagen des menschlichen Erkennens und Wissens. Werden in dem Seminar „Denken, Erkennen und Wissen“ die klassischen Grundlagen vermittelt, so erfolgt in dem Seminar „Cognitive Science“ ein Transfer auf aktuelle Anwendungsfelder der modernen Gehirnforschung, Kognitionspsychologie sowie KI (daher auch Neurophilosophie oder Philosophie des Geistes/ philosophy of mind). Am interdisziplinären Profil von Erkenntnistheorie im Brennpunkt von Kognitionsforschung, Informatik und Robotik zeigt sich die Bedeutung grundlegender, philosophischer Fragestellungen für die Vermittlung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden.
Themenbereiche:
- neuzeitliche Erkenntnismodelle
- historisch-systematischer Überblick: Empirismus, Rationalismus, Idealismus, linguistic turn und pragmatic turn
- naturalisierte Erkenntnismodelle der Neurophysiologie
- Anwendungen: KI-Modellierungen, Robotik etc.

Lernergebnisse

Die Teilnehmer sind in der Lage, philosophische Grundprobleme des Erkennens zu verstehen. Sie besitzen Grundkenntnisse über exemplarische Problemfelder der Erkenntnistheorie. Sie sind ferner in der Lage, erkenntnistheoretische Konzepte auf interdisziplinäre Felder wie Neurobiologie, Kognitionspsychologie oder KI-Forschung anzuwenden und dabei fachspezifisches Wissen zu integrieren.

Voraussetzungen

keine

Lehrveranstaltungen, Lern- und Lehrmethoden und Literaturhinweise

Lehrveranstaltungen und Termine

ArtSWSTitelDozent(en)Termine
SE 1.5 Cognitive Science: Einführung in ein interdisziplinäres Forschungsprogramm Do, 09:15–12:30, 2903.03.370
sowie einzelne oder verschobene Termine

Lern- und Lehrmethoden

Vorlesung, textbasiertes Seminar, Referate, Diskussionen, Gruppenarbeit, Selbststudium insbes. Lektüre/ Erarbeitung von Texten

Medienformen

Skripte/ Reader, Thesenpapiere, Tafelbilder, Power-Point

Literatur

Beckermann, A.: Das Leib-Seele-Problem. Eine Einführung in die Philosophie des Geistes, Paderborn (2)2011.
Nagl, Th.: Geist und Kosmos, Frankfurt a.M. (5)2014.
Newen, A.: Philosophie des Geistes. Eine Einführung, München 2013.
Späth, P. (Hrsg.): Zur Zukunft der Philosophie des Geistes, Mentis: Paderborn 2008
Sutter, A.: Göttliche Maschinen. Die Automaten für Lebendiges, Frankfurt a.M. 1988.
Urchs, M.: Maschine, Körper, Geist. Eine Einführung in die Kognitionswissenschaft, Frankfurt a.M. 2002.

Modulprüfung

Beschreibung der Prüfungs- und Studienleistungen

Das Modul wird mit einer Modulprüfung in Form eines Essays und eines Vortrags abgeschlossen (Teilprüfungen; jeweils benotet mit der Gewichtung 3:2). Alle Teilprüfungen sind zu bestehen. Im Vortrag (Sommersemester) dokumentieren die Studierenden, dass sie ein Grundproblem der Erkenntnistheorie verstanden haben. Im Essay (Wintersemester; 1000-1500 Wörter, inkl. unbenotetem Referat zur Vorbereitung) erörtern die Studierenden die Anwendung erkenntnistheoretischer Konzepte in einem interdisziplinären Feld der Kognitionsforschung.

Wiederholbarkeit

Eine Wiederholungsmöglichkeit wird im Folgesemester angeboten.

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