Erkenntnis und Kognition
Knowledge and Cognition

Modul ED0145

Dieses Modul wird durch Fakultät TUM School of Education bereitgestellt.

Diese Modulbeschreibung enthält neben den eigentlichen Beschreibungen der Inhalte, Lernergebnisse, Lehr- und Lernmethoden und Prüfungsformen auch Verweise auf die aktuellen Lehrveranstaltungen und Termine für die Modulprüfung in den jeweiligen Abschnitten.

Basisdaten

ED0145 ist ein Semestermodul in Deutsch auf Master-Niveau das im Sommersemester angeboten wird.

Das Modul ist Bestandteil der folgenden Kataloge in den Studienangeboten der Physik.

  • Allgemeiner Katalog für überfachliche Grundlagen
GesamtaufwandPräsenzveranstaltungenUmfang (ECTS)
150 h 30 h 5 CP

Inhalte, Lernergebnisse und Voraussetzungen

Inhalt

Die Erkenntnistheorie untersucht die Grundlagen des menschlichen Erkennens und diskutiert heute die Ergebnisse der modernen Gehirnforschung und Kognitionspsychologie (daher auch Neurophilosophie oder Philosophie des Geistes/philosophy of mind). Für die Beobachtung, Modellierung und Simulation von Kognitionsprozessen werden heute computergestützte Verfahren verwendet. Die KI (Künstliche Intelligenz)-Forschung entwickelt Algorithmen und Computermodelle des menschlichen Geistes. In der Robotik wird Kognition in technischen Systemen realisiert. Am interdisziplinären Profil von Erkenntnistheorie im Brennpunkt von Kognitionsforschung, Informatik und Robotik zeigt sich die Bedeutung grundlegender, philosophischer Fragestellungen für die Vermittlung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden.

Lernergebnisse

Die Teilnehmer sind in der Lage, philosophische Probleme des Erkennens zu verstehen. Sie besitzen Grundkenntnisse über exemplarische Problemfelder der Erkenntnistheorie. Insbesondere verfügen sie über Erfahrungen in der interdisziplinären Vermittlung und Transformation fachspezifischen Wissens.

Voraussetzungen

keine

Lehrveranstaltungen, Lern- und Lehrmethoden und Literaturhinweise

Lehrveranstaltungen und Termine

ArtSWSTitelDozent(en)Termine
SE 1.5 Cognitive Science: Denken, Erkennen und Wissen Montag, 13:30–17:30

Lern- und Lehrmethoden

Vorlesung, Textbasiertes Seminar, Referate, Diskussionen, Gruppenarbeit, Selbststudium insbes. Lektüre/Erarbeitung von Texten

Medienformen

Skripte/Reader, Thesenpapiere, Tafelbilder, Power-Point

Literatur

K. Mainzer, Computerphilosophie, Junius Verlag: Hamburg 2003; P. Späth (Hrsg.), Zur Zukunft der Philosophie des Geistes, Mentis: Paderborn 2008

Modulprüfung

Beschreibung der Prüfungs- und Studienleistungen

Das Modul wird mit einer Modulprüfung in Form einer Seminararbeit oder eines Vortrags abgeschlossen. Um die Lernziele zu erreichen, ist neben theoretischem Input und Eigenstudium auch aktive Mitarbeit im Rahmen der Lehrveranstaltung notwendig. Deshalb werden Mid-Term-Leistungen angeboten, die - als Anreiz für die Studierenden - zu einer Verbesserung der Bewertung der Modulprüfung führen können. Mögliche Mid-Term-Leistungen sind: Referat, Gespräch, Protokoll/Rekapitulation, Essay, Mitarbeit in der Präsenzzeit und in Online-Foren, Übungs-/Hausaufgaben. Art und Umfang der vorgesehenen Mid-Term-Leistungen werden in der Beschreibung der Lehrveranstaltung veröffentlicht. Alle Einzelleistungen werden benotet. Die Gesamtnote der Mid-Term-Leistungen ergibt sich aus den nach Workload gewichteten Einzelleistungen. Ist diese besser als die Note der Modulprüfung, wird die Gesamtnote aus dem gewichteten Mittel der Modulprüfung und der Mid-Term-Leistungen errechnet. Die Gesamtnote der Mid-Term-Leistungen wird bei der Wiederholung einer nicht bestandenen Modulprüfung berücksichtigt.

Kondensierte Materie

Wenn Atome sich zusammen tun, wird es interessant: Grundlagenforschung an Festkörperelementen, Nanostrukturen und neuen Materialien mit überraschenden Eigenschaften treffen auf innovative Anwendungen.

Kern-, Teilchen-, Astrophysik

Ziel der Forschung ist das Verständnis unserer Welt auf subatomarem Niveau, von den Atomkernen im Zentrum der Atome bis hin zu den elementarsten Bausteinen unserer Welt.

Biophysik

Biologische Systeme, vom Protein bis hin zu lebenden Zellen und deren Verbänden, gehorchen physikalischen Prinzipien. Unser Forschungsbereich Biophysik ist deutschlandweit einer der größten Zusammenschlüsse in diesem Bereich.