Wissenschafts- und Technikgeschichte
History of Science and Technology

Modul ED0142

Dieses Modul wird durch Fakultät TUM School of Education bereitgestellt.

Diese Modulbeschreibung enthält neben den eigentlichen Beschreibungen der Inhalte, Lernergebnisse, Lehr- und Lernmethoden und Prüfungsformen auch Verweise auf die aktuellen Lehrveranstaltungen und Termine für die Modulprüfung in den jeweiligen Abschnitten.

Modulversion vom SS 2014 (aktuell)

Von dieser Modulbeschreibung gibt es historische Versionen. Eine Modulbeschreibung ist immer so lange gültig, bis sie von einer neuen abgelöst wird.

verfügbare Modulversionen
SS 2014WS 2013/4

Basisdaten

ED0142 ist ein Semestermodul in Deutsch auf Master-Niveau das im Wintersemester angeboten wird.

Das Modul ist Bestandteil der folgenden Kataloge in den Studienangeboten der Physik.

  • Allgemeiner Katalog für überfachliche Grundlagen
GesamtaufwandPräsenzveranstaltungenUmfang (ECTS)
150 h 30 h 5 CP

Inhalte, Lernergebnisse und Voraussetzungen

Inhalt

Wissenschafts- und Technikgeschichte erforschen und beschreiben die historischen Prozesse, in denen der Gegenstand und die Themen der Wissenschaftstheorie und der Technikphilosophie entstanden sind und sich fortentwickelt haben. Wissenschafts- und Technikgeschichte können die kulturelle Prägung und Ausdifferenzierung verschiedener Wissensformen und ihrer Vergegenständlichungen in der Lebenswelt sowie die gesellschaftlichen Diskurse um deren Legitimation aufzeigen und analysieren. - Säkularisierung des wissenschaftlichen Wissens im Übergang zur Moderne - Verwissenschaftlichung der Technik und Technisierung der Wissenschaft - Organisationen und Institutionen von Wissenschaft und Technik - Globale technisch-wissenschaftliche Konkurrenz

Lernergebnisse

Die Teilnehmer sind in der Lage, die historische Prägung wissenschaftstheoretischer und technikphilosophischer Theoriebildung einerseits sowie gesellschaftspolitischer Debatten um Wissenschaft und Technik andererseits zu erkennen und für die Analyse aktueller Entwicklungen fruchtbar zu machen. Die dabei gewonnene Sensibilität für die kulturhistorisch bedingte Multiperspektivität epistemischer wie öffentlicher Debatten in der eigenen Kultur ermöglicht den Transfer der erarbeiteten Analysekategorien von diachroner Geschichte zu synchroner kultureller Vielfalt in der Gegenwart.

Voraussetzungen

keine

Lehrveranstaltungen, Lern- und Lehrmethoden und Literaturhinweise

Lehrveranstaltungen und Termine

ArtSWSTitelDozent(en)Termine
SE 2 Wissenschafts- und Technikgeschichte Mittwoch, 13:15–14:45

Lern- und Lehrmethoden

Textbasiertes Seminar, Referate, Diskussionen, Gruppenarbeit, Selbststudium insbes. Lektüre/Erarbeitung von Texten

Medienformen

Reader, Flipchart/Poster, Power-Point

Literatur

John V. Pickstone: Ways of Knowing. A new history of science, technology and medicine, Manchester 2000, ISBN 9780719059940. Joel Mokyr: The Gifts of Athena. Historical origins of the knowledge economy, Princeton 2002, ISBN 0691120137.

Modulprüfung

Beschreibung der Prüfungs- und Studienleistungen

Das Modul wird mit einer Modulprüfung in Form eines Essays (2000-3000 Wörter, 60 h) abgeschlossen. Um die Lernziele zu erreichen, ist neben theoretischem Input und Eigenstudium auch aktive Mitarbeit im Rahmen der Lehrveranstaltung notwendig. Deshalb werden Mid-Term-Leistungen angeboten, die - als Anreiz für die Studierenden - zu einer Verbesserung der Bewertung der Modulprüfung führen können. Art und Umfang der vorgesehenen Mid-Term-Leistungen werden in der Beschreibung der Lehrveranstaltung veröffentlicht. Alle Einzelleistungen werden benotet. Die Gesamtnote der Mid-Term-Leistungen ergibt sich aus den nach Workload gewichteten Einzelleistungen. Ist diese besser als die Note der Modulprüfung, wird die Gesamtnote aus dem gewichteten Mittel der Modulprüfung und der Mid-Term-Leistungen errechnet. Die Gesamtnote der Mid-Term-Leistungen wird bei der Wiederholung einer nicht bestandenen Modulprüfung berücksichtigt.

Wiederholbarkeit

Eine Wiederholungsmöglichkeit wird im Folgesemester angeboten.

Kondensierte Materie

Wenn Atome sich zusammen tun, wird es interessant: Grundlagenforschung an Festkörperelementen, Nanostrukturen und neuen Materialien mit überraschenden Eigenschaften treffen auf innovative Anwendungen.

Kern-, Teilchen-, Astrophysik

Ziel der Forschung ist das Verständnis unserer Welt auf subatomarem Niveau, von den Atomkernen im Zentrum der Atome bis hin zu den elementarsten Bausteinen unserer Welt.

Biophysik

Biologische Systeme, vom Protein bis hin zu lebenden Zellen und deren Verbänden, gehorchen physikalischen Prinzipien. Unser Forschungsbereich Biophysik ist deutschlandweit einer der größten Zusammenschlüsse in diesem Bereich.