Handeln trotz Nichtwissen
Acting under Ignorance

Modul CLA30221

Dieses Modul wird durch Carl von Linde-Akademie bereitgestellt.

Diese Modulbeschreibung enthält neben den eigentlichen Beschreibungen der Inhalte, Lernergebnisse, Lehr- und Lernmethoden und Prüfungsformen auch Verweise auf die aktuellen Lehrveranstaltungen und Termine für die Modulprüfung in den jeweiligen Abschnitten.

Modulversion vom SS 2013

Von dieser Modulbeschreibung gibt es historische Versionen. Eine Modulbeschreibung ist immer so lange gültig, bis sie von einer neuen abgelöst wird.

verfügbare Modulversionen
WS 2013/4SS 2013

Basisdaten

CLA30221 ist ein Modul in auf das unregelmäßig angeboten wird.

Das Modul ist Bestandteil der folgenden Kataloge in den Studienangeboten der Physik.

  • Allgemeiner Katalog für überfachliche Grundlagen
GesamtaufwandPräsenzveranstaltungenUmfang (ECTS)
90 h  h 3 CP

Inhalte, Lernergebnisse und Voraussetzungen

Inhalt

Innovationsprozesse sind soziale Prozesse, die nicht nur durch ganz unterschiedliche Akteure gestaltet werden, sondern auch mit Risiken verbunden sind. Die zahlreichen Unwägbarkeiten und das Nichtwissen müssen bewältigt und Zukunft gestaltet werden.
Zunächst werden die Teilnehmer mit einem
sozialwissenschaftlichen Blick auf das Innovationsthema vertraut gemacht – wie vollzieht sich also Handeln und Erkennen unter den Bedingungen von Nichtwissen?
In mehreren Sitzungen vermitteln Experten aus Wissenschaft und Industrie Praxiswissen zum Umgang mit Nichtwissen.
In der abschließenden Veranstaltung werden aus dem vermittelten Praxiswissen Verfahrensregeln und Anleitungen für das Handeln von Individuen im Alltag und Institutionen/Unternehmen unter Bedingungen der Ungewissheit und des Nichtwissens abgeleitet.

Lernergebnisse

Nach der Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage:
- verschiedene Wissensformen zu unterscheiden und deren Wert einzuschätzen
- Kreation von Nichtwissen als unvermeidbare Begleiterscheinung des Wissenserwerbs zu erkennen
- Formen des Nichtwissens zu differenzieren und selbst zu analysieren
- die Erkenntnis, dass Entscheidungen immer unter der Bedingung „unvollständigen Wissens/Nichtwissens“ getroffen werden, in der Praxis anzuwenden.

Voraussetzungen

keine Angabe

Lehrveranstaltungen, Lern- und Lehrmethoden und Literaturhinweise

Lehrveranstaltungen und Termine

ArtSWSTitelDozent(en)Termine
WS 1 Handeln trotz Nichtwissen (Vom Umgang mit komplexen Welten) einzelne oder verschobene Termine

Lern- und Lehrmethoden

Die StudentInnen werden in vier Nachmittagen mittels Vorträgen, aktiver Diskussion und Gruppenarbeit in die Soziologischen Betrachtungen des Themas Wissen/Nichtwissen eingeführt und von Spezialisten der ausgewählter Themen mit dem Umgang mit Nichtwissen vertraut gemacht. In Einzelgesprächen werden die StudentInnen angeleitet zur eigenen Literaturrecherche und mit Ihnen das gewählte Thema für die Seminarabeit besprochen.

Medienformen

keine Angabe

Literatur

S. Böschen et al. Hrsg.), Handeln trotz Nichtwissen, Campus Verlag, 2004 und dort erwähnte Literatur; U. Wengenroth (Hrsg.), Grenzen des Wissens - Wissen um Grenzen, Velbrück Wissenschaft 2012

Modulprüfung

Beschreibung der Prüfungs- und Studienleistungen

Die Studierenden nehmen aktiv an allen vier Veranstaltungen teil und bestätigen die Teilnahme durch Unterschrift. In einer Seminararbeit (Themenvorschlag wird von den StudentInnen erwartet und mit diskutiert) von max. 15 - 20 Seiten anaylsieren sie Formen des Wissens und Nichtwissens an einem Beispiel und wenden Regeln für das Handeln unter der Bedingung der Ungewissheit an.

Kondensierte Materie

Wenn Atome sich zusammen tun, wird es interessant: Grundlagenforschung an Festkörperelementen, Nanostrukturen und neuen Materialien mit überraschenden Eigenschaften treffen auf innovative Anwendungen.

Kern-, Teilchen-, Astrophysik

Ziel der Forschung ist das Verständnis unserer Welt auf subatomarem Niveau, von den Atomkernen im Zentrum der Atome bis hin zu den elementarsten Bausteinen unserer Welt.

Biophysik

Biologische Systeme, vom Protein bis hin zu lebenden Zellen und deren Verbänden, gehorchen physikalischen Prinzipien. Unser Forschungsbereich Biophysik ist deutschlandweit einer der größten Zusammenschlüsse in diesem Bereich.